Tracks - Sylver

Sylver - Turn the tide

Sylver "Turn the tide"


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pfeil "Turn the tide" kann man in gewisser Weise als eine Art Initial-Track für diese gesammte VocalTrance/Dance-Welle bezeichnen die von Belgien/Niederlande über ganz Europa schwappte. Clubbige Trance-Beats, kristallklarer Gesang und das ganze massenkompatibel getrimmt - das ist das Erfolgskonzept für Sylver, wie auch für die ganzen anderen Acts aus dieser Stilrichtung. "Turn the tide" hat von Anfang an Ohrwurm-Charakter, was natürlich auch kommerziellen Erfolg und hohe Chartplatzierungen mit sich brachte. Neben der Original-Version gibt es noch eine nette Dance-Version von CJ Stone, sowie einen richtig fetten Remix von Airscape (a.k.a. Johan Gielen). Grade letzterer wertet das Original unheimlich auf!

(Teh'leth)


Sylver - Forever in love

Sylver "Forever in love"


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pfeil Der Track klingt auf alle Fälle ein ganzes Stück kommerzieller und leider auch kitschiger als "Turn the tide". Stilmäßig geht das ganze auch deutlich in Richtung Dance und dank diesem Ohrwurm-verdächtigen Gesang garantiert auch in die Verkaufscharts. Die Mixe / Remixe kommen diesmal von Green Court und Three Drives, die zwar beide nicht schlecht sind und zeitweise sogar sphärische Tranceflächen durchschimmern lassen, allerdings die Scheibe nicht so deutlich aufwerten können wie damals der Airscape Remix von "Turn the tide".

(Teh'leth)


Sylver - Forgiven

Sylver "Forgiven"


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pfeil "Forgiven" ist nun schon die 3. Single-Auskopplung aus dem Sylver-Album "Chances". Vom Sound her kann man natürlich keine überraschungen erwarten - die Schiene der beiden Vorgänger wird konsequent weitergefahren. Also halten wir uns nicht mit der Radio Edit von "Forgiven" auf sondern beschäftigen uns lieber mit den Remixen. Interessanterweise ist hier der Oliver Lieb Remix - der verzichtet nämlich weitesgehend auf den Gesang von Silvy. Auch die Tranceflächen werden im Vergleich zum Original zurückgenommen und stattdessen ein Geflecht progressiver Beats um den Track gewebt. Gar nicht mal so schlecht, Herr Lieb - gefällt mir! Ganz anders dagegen der Remix von Club Caviar - hier kommen mehr ravige Beats zum Einsatz - klingt ziemlich auf Großraumdisse getrimmt. Auch hier wurde der Hauptgesang eher vernachlässigt. Als Bonus auf der Maxi-CD gibts noch eine unplugged Version von "Forever in love". Hier kann die Stimme von Silvy fast pur genossen werden - lediglich ein Piano und eine Gitarre begleiten den Gesang. Meinen persönlichen Geschmack trifft diese Version allerdings nicht.

(Teh'leth)


Sylver - In your eyes / Skin

Sylver "In your eyes / Skin"


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pfeil Das Sylver noch mehr können, als nur Dance-Sound beweist "In your eyes" - eine reine Ballade, mit all dem melanchonischen Melodien die dazu gehören. Ganz im gewohnten Stil dagegen der Track "Skin", der eigentlich noch vor "Forever in love" rauskam, aber hier in Deutschland erst auf der vierten Single zusammen mit der Ballade veröffentlicht wurde. "Skin" zählt für mich persönlich zu einen der besten Sylver-Tracks, weil er einfach mitreißend ist und dank der Remixe von Lost Witness und Velvet Girl sogar wieder Trance-Kompatibel!

(Teh'leth)


Sylver - Crossroads

Sylver "Crossroads" [Album]


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pfeil Pop-Ohrwürmer mit Techno und Dance-Beats, das sit das Erfolgsrezept von Sylver, das auch auf ihrem neuen Album Crossroads bestens funktioniert. Weniger künstlerische Höhenflüge, als viel mehr volle Power und Ausdauer entscheiden oft über den musikalischen Erfolg. Zumindest im Falle der belgischen Band Sylver. Eine Einschätzung, die alles andere als geringschätzig gemeint ist, denn Sound-Tüftler Wout Van Dessel hat sein Handwerk als DJ von der Pieke auf gelernt und weiß wie er, gemeinsam mit Sängerin Silvy De Bie, aus Sylver Gold macht. Ihre Ohrwürmer laufen regelmäßig in Dauerrotationen der Radiosender die Playlists rauf und runter und schaffen es in den Charts ganz nach oben. Da ist auch der neue Longplayer Crossroads keine Ausnahme. Für ihre Fans ist Crossroads ein absolutes Muss, denn Sylver hat den musikalischen Stil ihres Vorgängeralbums Nighttime Calls noch einmal perfektioniert! In diesem Licht besehen erscheint die Wahl des Titels der CD ebenso konsequent, wie die musikalische Gestaltung der 12 Songs, die sie enthält. Crossroads (Straßenkreuzungen) ist wie eigens geschaffen zur musikalischen Illustration einer hektischen, in Kunstlicht getauchten Welt von Nachttankstellen, Auto-Scooter, Boutiquen, Eis- und Rollschuhbahnen oder Diskotheken. Sylvers Crossroads ist Musik für Stroboskopblitze, Glitzerkugel an der Decke und viel Trockeneis, etwa bei den etwas romatischeren Songs wie "Half as much" oder "Seven tears". Auch ABBA prägte seinerzeit dieses gezähmte "Schuldisko"-Image, was ihren Erfolg bekanntlich nicht schmälerte und erst recht nichts über ihre Qualität aussagte. Vielleicht setzt Silvy De Bie in ihrer ABBA Cover-Version von "Lay all your love on me", sogar das fort, was Agnetha einst begann. Zumindest in diesem einen Stück und in einer etwas zeitgemäßeren Form. Typisch Sylver-Style eben.

(Andreas Schultz | amazon.de)


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